Digitales Treffen mit den Profis: Ahoi-Crew bei Video-Weihnachtsfeier des Dachverbands dabei

Eigentlich steht Ende November oder Anfang Dezember eines jeden Jahres die traditionelle Weihnachtsfeier des Dachverbands Bremer Fanclubs auf dem Programm. Hierzu erhalten die Fanclubs in der Regel bis zu zwei Karten und können im VIP-Bereich der Ostkurve des Weserstadions Mannschaft und Klubverantwortliche treffen.

Im Jahr 2020 ist alles anders. Der Dachverband wollte den Austausch der Supporter mit dem Team aber nicht einfach wegfallen lassen und lud daher zu einer Videokonferenz ein. Unser Fanclub erhielt dabei zwei Plätze. Diese wurden an interessierte Mitglieder der Ahoi-Crew vergeben – diesmal an Fabian aus dem Odenwald und Enrico aus der Pfalz. Da Enrico kurzfristig beruflich verhindert war, nahm unser Vorstandsmitglied Fabian aus Osnabrück an der Weihnachtsfeier teil.

Neckte auch seinen Mitspieler aus Österreich: Niclas Füllkrug (links) mit Verteidiger Marco Friedl bei der Weihnachtsfeier des Dachverbands Bremer Fanclubs im Dezember 2020.

Unsere beiden Mitglieder lauschten dabei mit den Vertretern verschiedener anderer Fanclubs den sechs teilnehmenden Profis, die auf Fragen der Anhänger antworteten. Vom Team dabei waren Kevin Möhwald, Davie Selke, Niclas Füllkrug, Marco Friedl, Theodor Gebre Selassie und Kapitän Niklas Moisander dabei.

Unsere beiden Fabians kamen auch mit ihren Fragen an die Reihe. Davie Selke antwortete etwa, dass Werders-Fans die emotionale Bindung und bundesweite Bedeutung des Vereins ausmachen würden. Das sei anders als bei seinen Stationen in Hoffenheim (Jugend) und Leipzig. Marco Friedl bestätigte den Eindruck, dass er sich in der Innenverteidigung besser aufgehoben fühle als auf der Außenposition. Und Niklas Moisander und Theo Gebre Selassie beantworteten die Fragen nach ihren Lieblingsplätzen in Bremen mit einem Restauranttipp (Isaak´s Garden in Schwachhausen) und einer Spazierroute (Bürgerpark), die unter Trainer Thomas Schaaf fester Bestandteil des Konditionstrainings gewesen sein muss (Finnbahn).

Nach rund 90 Minuten war der digitale Austausch vorbei. Alle Spieler stellten sich sportlichen und privaten Fragen bereitwillig und auf eine sehr sympathische Art. Insbesondere Niklas Füllkrug brachte Humor in die Runde. Es war ein kurzweiliger Samstag in besonderen Zeiten. Deutliche Kritik nach dem unglücklichen, aber engagierten 3:5 am Vorabend in Wolfsburg gab es nicht. Die Spieler sprachen von sich aus an, dass ihnen die Niederlage noch zusetze.

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