Spende gerade in Corona-Zeiten willkommen: Osnabrücker Werder-Fanclub unterstützt Bündnis gegen Depression

Der offizielle Werder Bremen Fanclub Ahoi-Crew 05 konnte jetzt einen Spendenscheck über 1.500 Euro an das “Bündnis gegen Depression in Stadt und Landkreis Osnabrück” übergeben. „Wir freuen uns sehr über das Engagement der Ahoi Crew und über die Möglichkeit durch die Spende die Arbeit des Bündnisses gegen Depression in Stadt und Landkreis Osnabrück e.V. weiter voranbringen zu können. Depression ist eine ernsthafte Erkrankung, die jede Person treffen kann. Durch den Wegfall einer stabilisierenden Tagesstruktur und sozialer Kontakte, so wie die Verschlechterung der medizinischen Versorgung, sind bereits erkrankte Menschen besonders durch die Pandemie und den damit einhergehenden Restriktionen betroffen. Wir sind sehr dankbar, dass wir gemeinsam mit den Mitgliedern des Osnabrücker Werder Bremen-Fanclubs einen wichtigen Beitrag zur Aufklärung der Öffentlichkeit, zur Verbesserung der gesundheitlichen Situation depressiv Erkrankter und zur Prävention von Suiziden, in unsere Region beitragen können“, sagte die erste Vorsitzende des Bündnisses, Hanna Neumann.

Statistisch gesehen ist jede vierte Frau und jeder achte Mann im Laufe des Lebens von einer Depression betroffen. Diese Zahlen verdeutlichen, dass es sich bei dem Thema nicht um ein Randphänomen oder Einzelfälle handelt. Auch im Umfeld des Werder Bremen-Fanclubs Ahoi-Crew war das Thema bereits durch persönliche Betroffenheit akut. „Unsere Mitglieder
haben sich deshalb in diesem Jahr bei einer Abstimmung dafür entschieden, das Osnabrücker Bündnis gegen Depression zu unterstützen“, so Kay Stöcker, Vorsitzender des offiziellen Osnabrücker Werder Bremen-Fanclubs Ahoi-Crew 05 Osnabrück. Die Mitglieder des Fanclubs hatten daraufhin Geld gespendet. Die Summe konnte nun gesammelt an das Bündnis übergeben werden. „Gerade in Zeiten von Kontaktbeschränkungen infolge der Pandemie ist es besonders wichtig, das Thema Depression stärker in den Fokus zu rücken. Das tut das Osnabrücker Bündnis in vorbildlicher Weise. Diese wichtige Arbeit möchten wir mit unserer Spende unterstützen“, so Stöcker. Besonders beindruckt habe ihn, dass trotz der allgemeinen Verunsicherung durch die Pandemie und Kurzarbeit in vielen Betrieben in diesem Jahr ein neuer Spendenrekord bei der traditionellen Spendenaktion des Fanclubs zum Jahresende zusammengekommen sei.

Hintergrund:

Das Bündnis gegen Depression in Stadt und Landkreis Osnabrück e.V. wurde 2019 gegründet. Ziel des Bündnisses ist es, die gesundheitliche Situation depressiv erkrankter Menschen durch Vermittlung von Wissen in der Bevölkerung zu verbessern und so sozialer Stigmatisierung, unbemerkten Krankheitsverläufen und suizidalem Verhalten vorzubeugen.

Gründungsmitglieder des Bündnisses sind das AMEOS Klinikum Osnabrück, der Caritasverband für die Stadt und den Landkreis Osnabrück, die Clemens-August-Klinik in Neuenkirchen-Vörden, die CRT Caritas- Reha und Teilhabe GmbH, die Diakonie Osnabrück Stadt und Land gGmbH, die Heilpädagogische Hilfe Bersenbrück gGmbH, die HHO Osnabrück Wohnen gGmbH, das Kinderhospital am Schölerberg, der Landkreis Osnabrück, die Niels-Stensen-Kliniken Bramsche GmbH, der Osnabrücker Verein zur Hilfe für seelisch behinderte Menschen e.V. und die Stadt Osnabrück.

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