Ahoi-Crew sorgt für Furore bei der Werder-Fanclubmeisterschaft

Leinen los und volle Fahrt voraus: Mit viel Vorfreude, einer ordentlichen Portion Teamgeist und dem festen Glauben an die eigenen Qualitäten machte sich die Ahoi-Crew auf den Weg zur Werder-Fanclubmeisterschaft 2026 in das ostfriesische Wymeer.


Dort fand Anfang Juni die Traditionsveranstaltung für Fans gemeinsam mit Vertretern und Offiziellen des SV Werder Bremen statt. Bereits zum dritten Mal in Folge machte das Turnier Station in der Weser-Ems-Region. 2024 hatte die Ahoi-Crew die Fanclubmeisterschaft selbst in Hilter im Landkreis Osnabrück ausgerichtet.

Der Start in die Gruppenphase verlief in diesem Jahr zunächst etwas holprig. Gegen die Nordmänner musste sich die Crew mit 1:3 geschlagen geben, ehe gegen Die Kaputten Wiehe eine knappe 0:1-Niederlage folgte. Nach zwei Spielen stand die Ahoi-Crew bereits unter Zugzwang.

Doch statt die Köpfe hängen zu lassen, zeigte die Mannschaft eine starke Reaktion. Gegen Grün-Weißes München gelang mit einem umkämpften 3:2 der erste Sieg des Tages. Damit war der Knoten geplatzt. Im folgenden Spiel gegen Fun Pazzo 2 ließ die Crew ein souveränes 3:0 folgen und meldete sich im Rennen um die K.-o.-Runde zurück.

Im abschließenden Gruppenspiel gegen die Green-White-Brotherhood legte die Mannschaft sogar noch nach. Mit einem weiteren 3:0-Erfolg machte die Ahoi-Crew drei Siege in Folge perfekt und sicherte sich nach einem starken Endspurt verdient den dritten Platz in ihrer Gruppe. Aus zwei Niederlagen zum Auftakt wurden innerhalb kürzester Zeit neun Punkte und das Achtelfinalticket.

In der Finalrunde wartete mit Verde e Bianco Pazzo (1) aus Hamburg ein unangenehmer Gegner. Mit den Hamburgern verbindet die Crew gute Erinnerungen, nachdem man in den vergangenen beiden Jahren rund um die Auswärtsspiele beim FC St. Pauli gemeinsam gefeiert hatte. Auf dem Platz wurde es diesmal allerdings ernst. Nach einem intensiven und ausgeglichenen Spiel musste das Neunmeterschießen die Entscheidung bringen.

Dort rückte Torhüter Bennet Lömker in den Mittelpunkt. Gleich drei Neunmeter parierte der Schlussmann und brachte die gegnerischen Schützen zur Verzweiflung. Mit starken Reflexen und der nötigen Ruhe führte er die Ahoi-Crew zu einem 1:0-Erfolg nach Neunmeterschießen und damit ins Viertelfinale. Eine Leistung, über die im Fanclub sicher noch länger gesprochen wird.

Dort kam es anschließend zum Duell mit dem befreundeten Fanclub Werder-Raute Saar. Beide Teams begegneten sich auf Augenhöhe und lieferten sich ein spannendes Spiel. Erneut musste das Neunmeterschießen entscheiden. Diesmal hatte die Werder-Raute Saar das glücklichere Ende für sich und setzte sich mit 4:3 durch.

Ein herzlicher Glückwunsch geht an die Halbfinalisten des Turniers. Greun un Witt Garrel sicherte sich am Ende verdient den Turniersieg. Na starowje aus dem Landkreis Osnabrück vertrat die Region hervorragend und spielte ein starkes Turnier. Unsere Freunde von der Werder-Raute Saar bestätigten ihre Qualität mit dem Einzug unter die letzten Vier.

Für die Ahoi-Crew bleibt ein gelungener Turniertag an der niederländischen Grenze. Nach schwierigem Start kämpfte sich die Mannschaft mit drei Vorrundensiegen in Folge bis ins Viertelfinale vor und zeigte dabei großen Zusammenhalt auf und neben dem Platz.

Danke an die Organisatoren, die vielen Helferinnen und Helfer sowie alle Fanclubs für gute Gespräche, eine tolle Gemeinschaft und einen familiären Tag in grün-weißer Atmosphäre.

Ahoi und grün-weiße Grüße! ⚓💚

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